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Gemeinschaft

1926
    Wanderer, Freund, laß uns miteinander wandern. Bald ist es Nacht, wilde Tiere sind in der Nähe, und unser Lagerfeuer könnte erlöschen. Doch wenn wir übereinkommen, die Nachtwache zu teilen, können wir unsere Kräfte erhalten.
    Morgen haben wir einen langen Weg vor uns und könnten erschöpft werden. Laß uns miteinander wandern. Wir werden Freude und Festlichkeiten finden; Ich werde Dir das Lied singen, das Deine Mutter, Deine Frau und Deine Schwester sangen. Du wirst mir die Geschichte Deines Vaters über einen Helden und seine Errungenschaften erzählen. Laß uns denselben Pfad verfolgen.
    Sei vorsichtig und tritt nicht auf einen Skorpion und warne mich vor giftigen Schlangen. Denke daran, daß wir ein gewisses Gebirgsdorf erreichen müssen. Wanderer, sei mein Freund.

    Wir vertreiben Aberglauben, Unwissenheit und Furcht. Wir schmieden Mut, Willen und Wissen.
    Jedes Streben nach Erleuchtung wird willkommen geheißen. Jedes durch Unwissenheit verursachte Vorurteil wird klargestellt.
    Du, der Du mühselig arbeitest, sind in Deinem Bewußtsein nicht die Wurzeln der Zusammenarbeit und der Gemeinschaft lebendig?
    Wenn diese Flamme Dein Gehirn bereits erleuchtet hat, nimm die Zeichen der Lehre Unserer Berge an.
    Du, der Du arbeitest, werde nicht müde, wenn Dir gewisse Ausdrücke zu denken geben. Jede Zeile ist der höchste Grad der Einfachheit.
    Grüße an die Arbeiter und die Suchenden!
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